Kurse/Trainings
die speedride-kurse werden bei flugschule oase peter geg durchgeführt.
hierzu folgende informationen:
Speedriding verleiht Skifahrern FlügelRegelrecht „im Fluge“ erobert derzeit ein neuer Wintersport aus Frankreich die Alpen: Speedriding – eine powervolle Mischung aus Skifahren, Gleitschirmfliegen und Kitesurfen. Skier an den Füßen und einen kleinen, sehr stabiler Spezialschirm über dem Kopf ermöglichen ein neues , dreidimensionales Skierlebnis der Extraklasse.Wie funktioniert es?Anders als beim Gleitschirmfliegen sucht der Fahrer beim Speedriding den Bodenkontakt. Der Sport ist deshalb dem Freeride-Skifahren näher als dem Flugsport. Vom Snowkiten und Fallschirmsport wiederum stammen Dynamik und die Möglichkeit auch radikale Manöver zu absolvieren. Speedriding-Könner ziehen , genau wie gute Freeride-Skifahrer, gecarvte Linien durch den Schnee, können aber Dank der guten Auftriebskraft des gebremsten Schirms relativ gefahrlos Felsbarrieren oder ganze Waldabschnitte überfliegen um im nächsten schönen Hang wieder eine saubere Spur reinzuziehen. Speedriding kann „zahm“ bis „radikal“ ausgeübt werden ! Jeder wie er es braucht und kann. Ganz vom Können des Riders, vom Gelände und der Schirmgröße abhängig.Die GrundausbildungPhase I+II
Anfänger erlernen Speedriding auf mässig geneigten Pisten , indem Sie mit dem Schirm überm Kopf zunächst einfach und sicher Kurven mit niedriger Geschwindigkeit fahren und kleine Hügel für die ersten „Hüpfer“ als Startbahn nutzen. Dann werden Geschwindigkeit und Hangneigung immer mehr erhöht und richtige kleine Geradeausflüge , mit Trainingsschwerpunkt Start- und Landetechnik absolviert.(max Hangabstand 20 m) Dazu begleitende und sehr wichtige Theoriefächer … Materialkunde, Verhalten im Skigebiet und Sicherheisvorkehrungen, Wind und Wetter, Rechtskunde. Starken Wind nutzen wir für das wichtige Groundhandling und nehmen den Speedschirm als Kite her, das ist Spaß pur….Phase III*
Im dritten Ausbildungsabschnitt erlernt der Speedriding-Novize das präzise Kurvensteuern und ändern der Fluggeschwindigkeit mit den Steuerleinen bei minutenlangen Flugphasen und sicherem Abstand vom Gelände. Dabei hat der geübte Gleitschirmpilot natürlich leichtes Spiel.*Phase III wird derzeit nach gültigem Recht als Skistarts mit normalen Schulungs- Gleitschirmen und Rettungsgerät unterrichtet.Phase IV
Sitzt die Starttechnik und das Steuern, so kann der Speedrider nun wieder näher an den Hang und die eigentliche Sportart mit der Mischung aus Fahren und Fliegen versuchen. Einfache gerade touch and go´s gesteigert zu touch-carv-and go und maßigen wingovern machen schon unglaublich Spaß. Hier hängt der Lernfortschritt dann extrem vom Bewegungstalent und dem Skifahrkönnen des Riders ab.Flug-TechnischesSpeedschirme haben Segelflächen von 10 – 14 qm , sind extrem einfach und robust aufgebaut und speziell für die Bedürfnisse der Speedriders entwickelt. Aufgrund der besonderen Bauweise ist der Start deutlich einfacher als mit einem normalen Gleitschirm und die Gefahr von turbulenzbedingten Einklappern nahe null. Mit der Bremleinenstellung „Hände oben“ speedet der Fahrer mit bis zu 60 km/ auch steile Hänge in der Falllinie runter. Zieht er die Bremsleinen herunter , so verringert sich die Geschwindigkeit auf etwa 35 km/h , gleichzeitig erhöht sich der Auftrieb sehr deutlich und der Gleitwinkel wächst von 1:1 auf etwa 1:3,5 an – das heißt auf 35 m Flugstrecke verliert der Pilot nur noch 10 m Höhe. Diesen ganzen variablen Bereich kann der gute Fahrer nutzen um zu speeden, flairen, gleiten, carven………Was sollte man Skifahrtechnisch drauf haben ?
Wer es lernen will, sollte abseits der Piste in unterschiedlichen Schneebdingungen sicher mit mittlerer Geschwindigkeit abfahren können. Auf der Piste sollte auch schnelles Carven beherscht werden und mal ein kleiner Geländesprung drin sein. Man fährt ohne Stöcke…. am besten mal ausprobieren…..Welche Ski benutzt man ?Am besten sind normale Allroundcarvingski ca 170-180 cm Länge, lieber etwas länger als zu kurz, da man ja meist „offpist“ unterwegs ist und dabei längere bzw. breitere Ski besseren Auftrieb bringen. Die Bindung soll solide fest eingstellt werden um unnötigen Tiefschneesuchaktionen vorzubeugen.
Speedrider Einsteigerkurse
09.01. und 10.01.2010
23.01. und 24.01.2010
26.01. und 27.01.2010
06.02. und 07.02.2010
27.02. und 28.02.2010
für Gruppen ab 6 Personen individuell vereinbar
Speedride Level 3 Kurs: (Höhenflüge mit kleinen Gleitschirmen für “Nichtgleitschirmflieger”). Für Leute die schon 2 Tage Grund-Kurs erfolgreich belegt und fahrerisches Talent bewiesen haben
24.02.2010 – 25.02.2010
Kurspreis: € 125.–/Tag
zuzügl. Ausrüstungsmiete: € 25.–/Tag (wird vollständig bei Ausrüstungskauf angerechnet/erstattet)
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen
Voraussetztung: sehr gutes Skifahrkönnen, eigene Skiausrüstung + Helm, Ski-Rückenprotector erwünscht,
Mindestalter: 18 Jahre
infos und preise bitte direkt mit der flugschule oase in verbindung setzen.
zum speedridekurs-anmeldeformular der flugschule oase
wichtig! verhaltensregeln beim speedriden:
Share on FacebookSPEEDRIDING ALLGEMEINE VERHALTENSREGELN
Liebe Sportskameraden.
Wir alle sind derzeit überaus wichtige Pioniere einer jungen und aufregenden Sportart Damit wir
in Zukunft nicht immer mehr mit Verboten und Einschränkungen für Speedrider zu kämpfen
haben, sondern unseren neuen Sport weiterhin in einigen umliegenden Skigebieten ausüben
können, müssen WIR ALLE ein paar einfache Allgemeine Regeln einhalten:
• KEIN Vorbereiten, Losfahren sowie Starten auf Skipisten! Wenn diese nicht speziell als
Speedridersektion ausgewiesen ist.
• KEIN Landen, Weiterfahren sowie Zusammenpacken auf Skipisten!
• Stets reichlich Abstand zu Menschen, Skipisten, Transportanlagen, Gebäuden und
Hindernissen einhalten!
• KEIN Unterfliegen oder Unterfahren von Sesselliften sowie Skiliften. Genügend großen
Abstand zu Gondelbahnen halten.
• KEIN Erschrecken von Skifahrern , insbesondere durch Annäherung von oben oder hinten !
• KEIN Durchfahren oder Überfliegen von Wildschutzgebieten!
• Informiere dich über die vorherrschende lokale LAWINENSITUATION! Du bewegst dich
abseits von markierten Pisten!
• Beim Lifttransport den Schirm stets im Schnellpacksack verstauen.
• stets eine aufmerksame Gebietserkundungsfahrt ( ggf. ohne Schirm) vor dem ersten Speed-
Run in einem neuen Gebiet machen.
Fair Play – Ehrenkodex
• Sei stets ein Vorbild für andere Rider , es gibt immer viele Nachahmer…
• Kläre andere Speedrider über Regeln , Besonderheiten und Gefahren in unserem Gebiet auf
• Mach fehlbare Speedrider freundlich, aber sehr bestimmt auf ihr Fehlverhalten aufmerksam
• Kommuniziere mit dem Personal der Bergbahnen, einheimischen Piloten oder Pistenwacht
wenn es Probleme oder Informationsdefizite gibt.
• Sei dir stets bewusst: Speedriding kann bei Übermut schnell für Dich und andere Personen
gefährlich werden.
Wir müssen uns bewusst sein, dass wir im Allgäu zwar geduldet werden, jedoch ist niemand auf
uns angewiesen, Speedflying ist für keine Bergbahn wirtschaftlich interessant! Ob wir diesen
tollen Sport auch in Zukunft ausüben können, entscheiden wir selber, indem wir „keine Scheisse
bauen“ und uns anständig benehmen.
Wichtig ist, dass die Regeln eingehalten werden, ohne wenn und aber, auch wenn keine Leute
auf öffentlichen Skipisten unterwegs sind Beobachtet wird man immer…
OASE Flugschule GmbH , Jan 2009